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Schmetterlinge


Baumweißlinge auf einer Bergwiese

Sie sind die Gaukler der Lüfte und vermitteln uns einen Hauch von Leichtigkeit. Ihr erstaunlicher Gestaltwandel von Ei über Raupe und Puppe zum flugfähigen Falter, die Metamorphose, ist beeindruckend.

Und sie zeigen uns, wie es um unsere Umwelt bestellt ist. Schmetterlinge sind hervorragende Bioindikatoren. Blütenreichtum heißt Artenreichtum und Vielfalt. Nicht nur an Pflanzen, sondern auch für Insekten und Vögel.

Wir lieben es, wenn bunte Tagfalter unseren Garten oder Balkon besuchen oder wir sie auf einem Spaziergang beim Blütenbesuch beobachten können. Und doch machen wir es ihnen schwer: Eintönige uniforme Landschaften, Monokulturen, intensive Landnutzung, Versiegelung von Flächen verkleinern ständig ihren Lebensraum.

Schmetterlinge brauchen als Nahrung für die erwachsenen Tiere Nektar verschiedener Blüten. Blühende kräuterreiche Wiesen sind ihr Paradies. Die Raupen dagegen leben eher versteckt und haben sich oft auf einige wenige Pflanzen als Nahrung spezialisiert. Fehlt ihre Raupenfutterpflanze, verhungern sie. Die Roten Listen mit den gefährdeten Arten werden immer länger. Dagegen lässt sich etwas tun.

Heimische Schmetterlinge kennenlernen lohnt sich

Heimische Schmetterlinge, insbesondere die Tagfalter, können es wahrlich mit der Schönheit tropischer Arten aufnehmen. Orange, himmelblau, metallisches grün - die Auswahl ist groß. Die Freude an den schönen Tieren ebenfalls.

In welchem Lebensraum findet man welche Arten? Was kann man für Schmetterlinge im Garten tun?

Eine erste Information zum Thema Schmetterlinge haben wir in unserem Faltblatt "Schmetterlinge - Alarm für bunte Gaukler" erarbeitet.  Mit einem Klick auf den Link kann es betrachtet und herunter-geladen werden.

Faltblatt "Schmetterlinge" als pdf-Dokument ⇒

Unsere Lieblings-Schmetterlinge

In Steckbriefen stellen wir einige typische heimische Schmetterlinge vor.

                                                                                                                                                                                             

Schmetterling des Jahres 2022

Kaisermantel

weiblicher Falter (links) und männlicher Falter (rechts) bei der Paarung männlicher Falter

Der Kaisermantel ist der größte unter den Perlmutterfaltern. Auffällig ist er nicht nur durch seine Größe sondern auch durch die, besonders bei den Männchen, leuchtend orange gefärbte Flügeloberseite. Betrachtet man die Flügel von unten, sind deutlich die grünliche Farbe und eine silberfarbene Zeichnung zu erkennen. Letzterer hat er auch den deutschen Namen "Silberstrich" zu verdanken. Die olivgraue Form der Weibchen (valesina) tritt bei uns in Mitteleuropa nur selten auf.

Verbreitung

Der Kaisermantel ist noch relativ weit verbreitet. In Europa fehlt er nur in einigen nördlichen und südlichen Gebieten. Seine Heimat ist der lichte Wald, insbesondere blütenreiche Waldsäume und -lichtungen. Aber auch in Parks oder an  Gebüschen  in den Ortschaften kann man ihn beobachten. Er fliegt in Höhenlagen bis zu 1.500 Metern.

Nektarquellen

Sehr gern besucht dieser Falter die Blüten von Disteln, Dost, Wasserdost und Greiskräutern. Aber auch an den Blüten von Gehölzen wie Schmetterlingsflieder, Liguster, Brombeeren oder Linden kann man ihn finden.

Wissenschaftlicher Name:
 
Argynnis paphia (LINNAEUS, 1758)
Familie:
 
Edelfalter
Gefährdung:
Rote Liste Sachsen-Anhalt
Rote Liste Deutschland
 
nicht gefährdet
nichtgefährdet
Lebensraum: Wald/ Waldränder
- breite Forstwege
- kleinere Kahlschläge
- Lichtungen
- Waldwiesen
Flugzeit:
1 Generation
Mitte Juli - August - Anfang September

Was kann man für diesen Art tun?

Durch die Förderung des Blütenreichtums auf Lichtungen und an Wegrändern unterstützt man den Kaisermantel bei der erfolgreichen Nahrungssuche. Gärten und Parks sollten abwechslungsreich auch mit hochstaudenreichen und offenen Bereichen gestaltet werden. Magere Wiesen mit vielen Blüten werden gern als Nektarquellen besucht.

Kaisermantel (pdf-Dokument im Download) ⇒

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Quellen:
Arno Bergmann (1952): Die Großschmetterlinge Mitteldeutschlands. Band 2: Tagfalter. – Urania-Verlag GmbH. Jena

Ebert, G. & E. Rennwald (1993): Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 1: Tagfalter 1. – Eugen Ulmer, Stuttgart.

Josef Settele, Roland Steiner, Rolf Reinhardt, Reinart Feldmann, Gabriel Hermann (2015): Schmetterlinge - Die Tagfalter Deutschlands. Stuttgart, Ulmer Verlag

Peter Schmidt und Christoph Schönborn (2017): Schmetterlingsfauna Sachsen-Anhalts. Band 2: Tagfalter und Spinnerartige. – Weissdorn-Verlag Jena

Bestimmungshilfen: Internetseite des Tagfaltermonitoring Deutschlands  (https://www.ufz.de/tagfalter-monitoring/index.php?de=41775)
 


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