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22.09.2018
Langer Tag der Stadtnatur Braunschweig

11:30 Uhr
Führung vom Schlossplatz durch
städtische Parks zum Botanischen Institut
ca. 12:30 Uhr
"Grüne Vielfalt in der Stadt" - Vortrag
Prof. Dr. Dietmar Brandes, Institut für Pflanzenbiologie, TU
Braunschweig

Hörsaal des Instituts für Pflanzenbiologie, Humboldtstr. 1

26. - 29.09.2018

Umweltwoche  des LPV Mittleres Elstertal
Holzkunst
Fledermauspirsch
Geführte Wanderung durch die Elsteraue
Herbstfest
Reuden/ Elsteraue
Programm (Aktuelles)

29.09.2018
Herbsttagung
Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz
Roßla
10 - 16 Uhr
Programm
Rückmeldung
29.09.2018
Moosexkursion zum
Krockstein bei Rübeland

Botanischer Arbeitskreis Nordharz
10:00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Bodebrücke Neuwerk B27

Programm
 

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Ende der Wandersaison 2014
16.07.2014 15:18 (4088 x gelesen)

Die letzte Wanderung 2014 zwischen Sorge und Tanne

Um "Bergwiesen und Bachauen" zu erkunden, trafen sich am 13. Juli noch einmal 30 Wanderer auf dem Parkplatz Ebersbach in Sorge. 



Die Wanderung begann am Ochsenbach. Dort hatte Otfried Wüstemann bereits Behälter mit dem Bach-Neunauge und der Groppe vorbereitet. Die Fische ließen sich mehr oder weniger freiwillig begutachten und fotografieren. Anschließend wurden die seltenen Bachbewohner natürlich wieder freigelassen. Aus dem Bachtal ging es bergauf, vorbei an einer Herde grasender Roter Rinder. Sie weiden an steilen Hängen, die mit landwirtschaftlicher Technik schlecht befahrbar sind. Auf den flacheren Bereichen der sogenannten Lehde, befinden sich Bergwiesen mit typischen Arten wie Bärwurz, Kanten-Hartheu und Bergrispe. Auf besonders mageren Wiesenbereichen zeigten sich sogar die leuchtend orangenen Blüten der Arnika.

Die gesamte Landschaft rings um Sorge verdankt ihr heutiges Aussehen dem Einfluss des Menschen. Dies zeigte sich besonders deutlich an der ehemaligene Grenzanlage und am Ufer der Warmen Bode. Im Bereich der ehemaligen Grenze befindet sich heute das durch einen künstlich waldfrei gehaltenen Streifen entstandene Grüne Band, das zahlreichen Tieren und Pflanzen Lebensraum und Wanderkorridor ist. An der Warmen Bode sind immer noch die Spuren zahlreicher Metallhütten des Mittelalters und der Renaissance zu sehen. Über die Hühnerbalz in Tanne, vorbei an einem Kleingewässer, dass ebenfalls ein Relikt des Bergbaus ist und vorbei am seltenen Wald-Läusekraut führte die Wanderung zurück zum Ausgangspunkt.



Otfried Wüstemann zeigt die Fischfauna der Harzer Bäche (links) und erläutert den Aufbau der ehemaligen Grenzanlagen.

         

Halt am Kleingewässer                                                    die Wanderführer des LPV Harz


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