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28.01.2020
Georgien
Vortrag von
Prof. Brandes
TU Braunschweig
Einladung
20.-22.02.2020
Tagfalter-Workshop
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ (Permoserstr. 15, 04318 Leipzig)
17.05.2020
Kuhball Tanne
festlicher Weideauftrieb
24.-26.06.2020
Deutscher Landschaftspflegetag
Potsdam

Anmeldung
Geführte Wanderungen 2020

05.04.2020
Symphonie in Gelb
Frühjahrswanderung
Sargstedt

07.06.2020
Von Bergheiden und Brockenanemone
Bergwiesenwanderung
über die Brockenkuppe

21.06.2020
Zauberhafte Wiesen
Bergwiesenwanderung Benneckenstein

05.07.2020
Das Schöthtal im Naturerbewald
Bergwiesenwanderung
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11.10.2020
Waldwanderung
Friedrichsbrunn

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Fressen für den Naturschutz


Landschaftspflege mit Tieren

Die Tierhaltung ist seit jeher ein fester Bestandteil der Landnutzung.
Nutztiere wie Rinder, Schafe und Ziegen haben entscheidendend das Aussehen unserer heutigen Kulturlandschaft geformt. Zu Beginn war es die Waldweide mit Schweinen und Rindern, die die Waldlandschaft öffnete und lichtliebenden Pflanzenarten neue Lebensräume schuf. Wald wurde gerodet, um Platz für Äcker und Heuwiesen zu schaffen. Die Anzahl der gehaltenen Nutztiere nahm zu. Die Landnutzung wurde zunehmend intensiver. Nährstoffe wurden verlagert, die Böden ausgehagert. Neue artenreiche Lebensräume wie Heiden oder Magerrasen entstanden. Man bezeichnet sie deshalb auch als Kulturbiotope. Auf den ortsfernen, nährstoffarmen oder schwierig zu bewirtschaftenden Flächen (z. B. steilen Hanglagen) war die Beweidung mit den genügsamen Schafen oder Ziegen oft die einzige Möglichkeit der Nutzung. Wüchsigere Standorte waren den anspruchsvolleren Rindern vorbehalten.
 
Heute sind diese Lebensräume aufgrund ihres reichen Pflanzen- und Tierlebens besonders wertvoll. Nicht nur aus naturschutzfachlicher Sicht macht es Sinn, sie in ihrem Artenreichtum und ihrer Vielfalt zu erhalten. Auch aus landschaftsästhetischer Sicht spielen sie eine große Rolle. Ein weiterer Aspekt ist der Erhalt von pflanzen- und tiergenetischen Ressourcen für die Zukunft.

Das Hauptproblem unserer Zeit sind die sinkenden Tierzahlen. Wo es vor nicht allzu langer Zeit noch zahlreiche Schafherden gab, kann man heute die Herden und Schäfer an einer Hand abzählen. Auch sinkende Zahlen bei den gehaltenen Rindern geben Anlass zur Sorge.

Deshalb setzen wir uns für Tierhalter ein und unterstützen sie mit unseren Möglichkeiten.

       
 

 


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